Psychologische Aspekte

Wettkampfleistung von Spitzengewichthebern und die Besonderheiten ihrer Neurodynamik

W. A. Salnikow, Kandidat der pädagogischen Wissenschaften, Dozent; B. W. Kimeischa, Kandidat der pädagogischen Wissenschaften, Omsk; A. M. Nikitin, Petropawlowsk-Kamtschatski

Deutsche Zusammenfassung von Tyazhelaya Atletika. Ezhegodnik 1983 (Moskau: Fizkultura i Sport, 1983), S. 43–47: der Text ist eine Paraphrase, keine Übersetzung; Datentabellen sind vollständig mit deutschen Beschriftungen wiedergegeben.

Ziel und Methodik

Ergebnisse

Tabelle 1. Wettkampfverhalten der Gewichtheber in Abhängigkeit von psychomotorischen Persönlichkeitsmerkmalen (% der Fälle)

Psychomotorisches Merkmal Wettkampf- vs. Trainingsergebnis Vorheriges Wettkampfergebnis vs. das für den nächsten geplante Ergebnis Vorheriges Wettkampfergebnis vs. Anfangsgewicht im nächsten Erreichtes vs. geplantes Ergebnis
Wettkampfergebnis höher als TrainingsergebnisWettkampfergebnis niedriger als Trainingsergebnis geplantes Ergebnis höher als Wettkampfergebnisgeplantes Ergebnis niedriger als Wettkampfergebnis Anfangsgewicht höher als WettkampfergebnisAnfangsgewicht niedriger als Wettkampfergebnis Plan erfülltPlan nicht erfüllt
Psychomotorischer Tonus5670676560697162
Extra-/Introversion4447464447454848
Aggressivität4747474843495145
Emotionale Labilität5965626361666661
Ängstlichkeit4144454350244446

Zahlen wie gedruckt. Die Werte für psychomotorischen Tonus und Labilität in den ersten beiden Spalten verlaufen entgegengesetzt zur Beschreibung im Text (höher in der Gruppe mit dem niedrigeren Wettkampfergebnis), sodass eine Spaltenvertauschung im Original nicht auszuschließen ist.

Tabelle 2. Wettkampfverhalten der Gewichtheber in Abhängigkeit von typologischen Merkmalen des Nervensystems (% der Fälle)

Eigenschaft des NervensystemsAusprägung Wettkampf- vs. Trainingsergebnis Vorheriges Wettkampfergebnis vs. das für den nächsten geplante Ergebnis Vorheriges Wettkampfergebnis vs. Anfangsgewicht im nächsten Erreichtes vs. geplantes Ergebnis
Wettkampf höher als TrainingWettkampf niedriger als Training geplant höher als Wettkampfgeplant niedriger als Wettkampf Anfangsgewicht höher als WettkampfAnfangsgewicht niedriger als Wettkampf Plan erfülltPlan nicht erfüllt
Stärke des NervensystemsHoch5841685043605064
Niedrig4259325057404536
Beweglichkeit der ErregungHoch3350198150356346
Niedrig6750812960653754
Beweglichkeit der HemmungHoch5025164324375022
Niedrig5075845776635078
Äußere Balance von Erregung und HemmungErregung überwiegt33171228112318
Ausgeglichen335733555633
Hemmung überwiegt3443503372334482
Innere Balance von Erregung und HemmungErregung überwiegt502933505057
Ausgeglichen5057505050504360
Hemmung überwiegt14175040

Zahlen wie gedruckt. Einige Paare aus Hoch und Niedrig ergeben nicht 100 (Beweglichkeit der Erregung: 81 + 29 und 50 + 60; Stärke: 50 + 45), was auf Druckfehler im Original hindeutet, die sich nicht sicher korrigieren lassen.

Tabelle 3. Produktivität der Wettkampfversuche in Abhängigkeit von den Persönlichkeitsmerkmalen der Heber

Rang des Wettkampfs Stärke des Nervensystems (Erregung) Beweglichkeit der Erregung Äußere Balance von Erregung und Hemmung Psychomotorischer Tonus Ängstlichkeit
hochniedrighochniedrigErregung überwiegtHemmung überwiegt hochniedrighochniedrig
Weniger bedeutend3.84.34.14.24.04.24.43.94.04.4
Bedeutend3.93.63.83.63.83.63.53.93.73.6

Die Werte sind vermutlich die mittlere Anzahl gelungener Versuche von sechs. Der Text führt den stärksten Rückgang auf hohe Ängstlichkeit zurück, die gedruckten Spalten zeigen den größeren Rückgang jedoch bei „niedriger“ Ängstlichkeit, sodass die beiden Ängstlichkeitsspalten im Original vertauscht sein könnten.

Interpretation und Schlussfolgerungen